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Deutschland könnte in Cybersicherheit investieren

ISLAMABAD:

Der Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelsrat hat Interesse an Investitionen in Cybersicherheitstechnologie in Pakistan bekundet.

Der Erste Sekretär der Deutschen Botschaft in Pakistan, Christian Boettcher, und der Vertreter Pakistans beim Joint German Emirate Council for Industry and Commerce, Muhammad Usman, trafen sich mit der Sekretärin des Board of Investment (BOI), Fareena Mazhar, um Investitionsmöglichkeiten in Cybersicherheitstechnologie im Land zu erörtern, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung.

Während des Treffens wies Mazhar darauf hin, dass die pakistanische Informationstechnologie (IT)-Industrie „zu den fünf größten Nettoexportsektoren gehört“.

„Es gibt bis Juni 2025 keine Einkommenssteuer auf IT-Exporte, wobei ausländischen Investoren 100 % Eigenkapital erlaubt sind“, sagte sie.

Darüber hinaus wurden die Ergebnisse eines kürzlichen Besuchs einer deutschen Delegation in Pakistan erörtert.

In diesem Zusammenhang gaben Boettcher und Usman bekannt, dass drei deutsche Unternehmen beschlossen haben, in Pakistan zu investieren und sich bereits registriert haben.

Sie erkannten das Potenzial des pakistanischen IT-Sektors und beabsichtigten, ihre Geschäftsvorschläge bald mit dem BOI zu teilen.

Sie bekundeten zudem ihr Interesse, bis Ende Juni dieses Jahres eine Business-Veranstaltung für deutsche Unternehmen in Pakistan zu organisieren. “Das hängt jedoch von der Covid-19-Situation ab.”

Ziel der Veranstaltung sei es, Verbindungen zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Pakistan herzustellen, hieß es.

Bei einer anderen Gelegenheit traf sich der BOI-Sekretär mit dem CEO von Hato (Niederlande), Paul Obers, um Investitionsmöglichkeiten im Agrarsektor zu erörtern.

An dem Treffen nahmen auch der CEO von Hato Pakistan, Rizwan Majeed Khan, die stellvertretende Missionsleiterin der niederländischen Botschaft in Pakistan, Lianne Houben, und hochrangige BOI-Beamte teil.

Bei dieser Gelegenheit wies Houben darauf hin, dass es im pakistanischen Agrarsektor viele Investitionsmöglichkeiten gibt.

Außerdem teilte Obers der Versammlung mit, dass Hato seine zweite Fabrik in Pakistan zur Herstellung von neuem Tierfutter errichten wolle.

„Das Unternehmen wird zunächst ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Pakistan errichten“, sagte er und bat das BOI um Unterstützung für den Landerwerb.

Der BOI-Sekretär sicherte beiden Parteien maximale Unterstützung und Förderung durch den Vorstand zu.

Veröffentlicht in L’Express Tribune, 11. Maiund2022.

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