Bremen, Germany, Tourists having a rest on the market square of the Old Town
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Das deutsche Oktoberfest soll nach zwei Jahren wieder stattfinden, sagt Bürgermeister

Deutschlands alljährliches Bierfest, das Oktoberfest, kehrt nach einer zweijährigen Pause aufgrund der COVID-19-Pandemie im Oktober nach München zurück, um Touristen und Einheimische zu unterhalten.

Laut The Local sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, dass das Festival in diesem Jahr ohne Einschränkungen stattfinden werde, was darauf hindeutet, dass mit einem Anstieg der Touristenzahlen in Deutschland zu rechnen sei.

„Ich hoffe, dass sich die Situation im Herbst nicht verschärft und das Festival nicht in letzter Minute abgesagt werden muss“, Reiter bei einer Pressekonferenz.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder betonte, dass die Rückkehr des Oktoberfestes ein gutes Zeichen sei, insbesondere in schwierigen Zeiten, in denen die COVID-19-Pandemie und der Krieg in der Ukraine erhebliche Auswirkungen auf die EU hatten, berichtet SchengenVisaInfo.com.

Söder wies auch darauf hin, dass das Oktoberfest Bayerns internationales Aushängeschild sei. Obwohl er mit der Ukraine mitfühlte, sagte er, die Absage des Oktoberfestes als Folge des Krieges sei „nicht zu rechtfertigen“.

Das Oktoberfest, das von Samstag, den 17. September bis Montag, den 3. Oktober stattfindet, ist ein jährliches Bierfest, bei dem sich mehr als sechs Millionen Besucher versammeln, um authentisches Bier zu trinken und mit Freunden Musik zu hören.

Laut Statista werden an 17 Tagen im Schnitt sieben Millionen Liter Bier ausgeschenkt. Damit könnten bis zu 75,7 Millionen Euro Bruttoumsatz generiert werden, sofern der durchschnittliche Bierpreis 2017 für einen Liter Bier (in Bayern Maß genannt) die Basis bildet. Das gesamte Fest bietet viele andere Dinge, wie z. B. traditionelle bayerische Speisen, Merchandise und ein Fahrgeschäft.

Vor der COVID-19-Pandemie kamen 2016 insgesamt sechs Millionen Menschen zum Oktoberfest nach München, davon allein in der ersten Festwoche 600.000 Gäste. Im selben Jahr brachten die Besucher insgesamt eine Milliarde Euro nach Deutschland und während des Festivals wurden 12.000 Arbeitsplätze geschaffen, die zumindest während der Veranstaltung die Einheimischen unterstützten.

„Wir gehen nach plausiblen Schätzungen davon aus, dass wir dank der Wiesn einen wirtschaftlichen Wert von rund einer Milliarde Euro haben. 350 Millionen werden direkt auf dem Oktoberfestgelände ausgegeben. Weitere 250 Millionen werden in den Geschäften, im Einzelhandel und im Handel ausgegeben.“ der Rest sind die Ausgaben für Hotelübernachtungen“, Das sagte Josef Schmid, der damalige stellvertretende Bürgermeister von München.

Derzeit wird erwartet, dass die Bayern eine ähnliche Anzahl von Besuchern anziehen, während sie hoffen, dass die COVID-19-Fälle nicht zunehmen. Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass in Deutschland in der vergangenen Woche 415.153 positive Coronavirus-Fälle und 79 virusbedingte Todesfälle gemeldet wurden.

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